Eine schwedische Tankstellenkette mit über 100 Standorten wollte eine Antwort auf Netzebene: Von allen, die anhalten, wie viele kommen tatsächlich in den Shop? Das Tankstellengeschäft lebt von genau diesem Schritt, von der Zapfsäule über den Vorplatz bis zur Tür, und doch sehen die meisten Ketten nur die Kassenseite davon. Die Kette entschied sich, den gesamten Schritt zu messen, überall.

Der Rollout

Jede Station wurde in Zapfsäulen, E-Laden, Shop und Restaurant gezont und mit kleinen Installationen gemessen. Das hielt den Rollout als Logistikaufgabe statt als Bauprojekt: keine Gräben, keine Umbauten, derselbe Aufbau, im gesamten Netz wiederholt. Vom ersten Tag an meldete jeder Standort dieselben Kennzahlen nach denselben Definitionen, was Zahlen zwischen einer Autobahnstation und einer Station am Stadtrand überhaupt erst vergleichbar macht.

Was das Netz lernte

Die Einfangrate ist niedriger, als Betreiber annehmen, und die Streuung ist die Chance. Die Konversion von Zapfsäule zu Shop liegt oft bei rund 20 Prozent, und sie variiert stark zwischen Standorten: In einem Messzeitraum reichten die Stationen von 8 bis 55 Prozent. Diese Streuung ist der Sinn, ein Netz zu messen. Die Frage lautet nicht mehr “Sind 20 Prozent gut?”, sondern “Was machen die 55-Prozent-Standorte, was die 8-Prozent-Standorte nicht machen?”, und die besten Vorplätze werden zum Playbook für den Rest.

Der Shop ist ein Ziel für sich. Die Abhängigkeitsrate lag bei nur 10 bis 15 Prozent, das heißt, nur 10 bis 15 Prozent der Shop-Besucher tankten auch. Entscheidungen zu Personal, Layout und Aktionen sehen anders aus, sobald das sichtbar ist: Der Shop ist kein Anhängsel der Zapfsäulen, er ist ein Geschäft mit einem eigenen Kundenstrom.

E-Laden verändert den Trichter. Ladebesucher teilten sich in drei messbare Gruppen: nur laden, in Shop oder Restaurant konvertiert, und verloren. Zeit beim Laden ist Shop-Chance, und jetzt wird sie pro Standort gemessen, sodass das Netz sehen kann, welche Stationen Lademinuten in Shop-Besuche verwandeln und bei welchen die Kunden einfach wegfahren.

Warum es bei über 100 Standorten funktionierte

Standortübergreifende Messung steht und fällt mit Konsistenz, und das ist eine Architekturfrage. Die Messung ist von Grund auf anonym und an Standort eins wie an Standort zweihundert identisch, sodass die Datenschutzprüfung einmal stattfand und der Rollout sie nie wieder aufmachen musste. Das Vorplatz-Playbook, von der Einfangrate bis zum standortweisen Benchmarking, steht ausführlich unter Tankstellen & Convenience-Handel und für Tankstellenketten; die Kennzahlen selbst stehen in Datenlieferungen.

Wichtige Funktionen

  • Einfangrate pro Standort

    Konversion von Zapfsäule zu Shop wird durchgehend an jeder Station gemessen, nicht nur stichprobenartig an wenigen.

  • Standortweises Benchmarking

    Die besten Vorplätze wurden zum Playbook für den Rest, weil jeder Standort gleich gemessen wurde.

  • E-Laden, gemessen

    Ladebesucher werden in drei messbare Gruppen aufgeteilt, wodurch Ladezeit zur Shop-Chance wird.

100+
Standorte, gleich gemessen
~20%
Typische Zapfsäule-zu-Shop-Rate
8–55%
Streuung zwischen Standorten in einem Zeitraum
10–15%
Shop-Besucher, die auch tankten
We are very excited by this collaboration with Bumbee Labs as their data expertise will complement our IoT know-how providing an unparalleled service to our clients across several verticals, industries and markets in the Middle East.
Dheeraj Singh CEO, DOTS

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